Teilprojekt 3

Kreislauffähige Werkstoffsysteme

In diesem Teilprojekt werden Methoden entwickelt, um Multi-Material-Werkstoffsysteme im Hinblick auf ihre Kreislauffähigkeit und funktionelle Stabilität zu optimieren. Im Mittelpunkt steht die Charakterisierung und das Design von Grenzflächen, insbesondere bei Metall-Kunststoff-Verbindungen, die für Demontage-, Wiederverwendungs- und Recyclingstrategien (R-Strategien) entscheidend sind.

Dazu werden zerstörungsfreie und skalenübergreifende Analysemethoden – von der Mikro- bis zur Makroebene – eingesetzt und weiterentwickelt, darunter Röntgenmikroskopie, Tomographie und multispektrale Thermografie. Ziel ist es, die Wechselwirkungen an Grenzflächen besser zu verstehen und bereits in der Entwicklungsphase von Multi-Material-Komponenten fundierte Entscheidungen zur zirkulären Gestaltung zu ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt Design for Circularity werden Bewertungsansätze entwickelt, die technologische, ökologische und ökonomische Aspekte verbinden. Die erarbeiteten Methoden und prototypischen Anwendungen werden gemeinsam mit Industriepartnern an realen Werkstoffsystemen – etwa auf Basis von Stahl, Aluminium und Holzwerkstoffen – erprobt.

Use Cases des Teilprojekts

Use Case Stahl - Thema 1

  • Klassifizierung des Schrotts auf Makroebene – Mikro-Ebene (CoMiTo und TP5) bezüglich Sortenreinheit und Schrottqualität (Kupfer)

Use Case Stahl - Thema 2

  • Trennung von Baugruppen (Kunststoff-Metall) zur Reduktion von Polymer- und Verbundanteilen

 

 

Kontakt

Assoziierter Lehrstuhl

Circular Saar
Gefördert vom Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes aus Mitteln des saarländischen Transformationsfonds.